Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und Filmregisseur.

„Kunst ist die Erinnerung an die Möglichkeit von Freiheit“ Theodor W. Adorno

„Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“
Wilhelm Busch

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COR, Luxembourg 2019

Aktuell

NACHRUF

Volker Spengler: Abgrund der Wahrhaftigkeit

Artikel von der Frankfurter Rundschau

1983 im Frankfurter TAT, Volker Spengler (r.) inszeniert „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ mit Ludwig Boettger (l. vorn), Arthur Albrecht, Claude Oliver Rudolph, Richie Müller. © dpa

Im Hochadel sozialisiert und dann immer Teil der Avantgarde: Zum Tod des Schauspielers Volker Spengler.

Wer lebt, stört“, sagt Herr Paul im gleichnamigen Stück von Tankred Dorst aus dem Jahr 1993. Bei dieser Rolle eines gesellschaftlich Überständigen, dessen fast obszönes Phlegma nur durch gelegentliche melodramatische Aufwallungen durchbrochen wird, steht einem, auch wenn er sie nie gespielt hat, sofort der Schauspieler Volker Spengler vor Augen.

Auch er, der im gleichen Jahr 1993 wieder im Berliner Theater heimisch wurde, im Berliner Ensemble (BE) zunächst, wohin ihn Peter Palitzsch und Peter Zadek in der kurzen Zeit ihrer Viererintendanz mit Fritz Marquardt und Heiner Müller geholt hatten, brachte so eine unanständige, weil ungeformt wirkende Lebendigkeit mit auf die Bühne: Diese unverhohlene Körperlichkeit! Diese quakig krächzende Stimme! Und die hervollquellenden, wässrigen Augen, mit denen er das Publikum auch und gerade in Nebenrollen herausfordernd musterte!

Ja, Volker Spengler störte als Schauspieler. Er fügte sich nie ins Bild, sondern riss es auf. Aber nicht als Kapitulation vor dem Spiel, wie 1993 manche gedacht haben mochten, die ihn etwa in Palitzschs Inszenierung als Brechts „Baal“ sahen (und das „Neue Deutschland“ schrieb damals entsetzt: „Spengler spielt die Figur nicht, er leiht ihr seine massige Leibesfülle …“). Sondern als dessen Steigerung.

Der Abgrund der Wahrhaftigkeit war Volker Spenglers Habitat. Und die Koketterie damit, dass das Geschehen auf der Bühne jederzeit entgleisen und über die Rampe hinweg in den Zuschauerraum schwappen könnte. Über diese Raubtierhaftigkeit im Spiel, die auch Martin Wuttke oder Sophie Rois haben und wofür man sie fürchtet und verehrt, verfügte Spengler noch in viel ungeschützterem Maße. Bloß neigte man dazu, sie bei ihm nicht für erarbeitet, sondern für naturgegeben zu halten.

Dabei war Volker Spengler, der 1939 in Bremen geboren wurde und als Jugendlicher zunächst kurz eine seemännische und danach noch kürzer eine kaufmännische Laufbahn einschlug, schauspielerisch gewissermaßen im Hochadel sozialisiert, bevor er dann lebenslang zur Avantgarde gehörte. Ausgebildet am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, spielte er schon als Anfänger in Stuttgart mit Heinz Ehrhardt und in Hamburg mit Ida Ehre zusammen. 1968/69 besetzte ihn Fritz Kortner am Schillertheater in West-Berlin in seinen Inszenierungen von Shakespeares „Sturm“ und „Antonius und Cleopatra“. Später arbeitete Spengler mit Einar Schleef in Frankfurt und wirkte dort unter anderem in dessen auch zum Berliner Theatertreffen 1988 eingeladener Hauptmann-Inszenierung „Vor Sonnenaufgang“ mit. In Frankfurt lernte er auch Peter Palitzsch kennen.

Dem großen Publikum aber wurde Volker Spengler durch seine Filmrollen bekannt, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Legendär ist seine vornehm-verzweifelte Darstellung der transsexuellen Elvira Weishaupt in „In einem Jahr mit 13 Monden“ (1978). Ob mit Perlenohrringen und verschleiert, ob in Mieder und BH oder doch wieder im Herrenanzug – Spengler zeigte die Heillosigkeit unerwiderter Liebe nicht als Travestie, sondern in geschlechterübergreifender Verletzlichkeit inmitten all der hippen Lakonie der anderen Figuren. Privat lebte Volker Spengler in Männerbeziehungen.

Die irritierende Haltlosigkeit, mit der Spengler seine Theaterrollen grundierte, wurde durch die Fassbinder-Zeit entscheidend geprägt. Auch ein gewisses Diventum wuchs ihm hier zu, aus dem erst Christoph Schlingensief in Filmen wie „Das deutsche Kettensägenmassaker“ (1990), in den späteren neunziger Jahren dann Frank Castorf und René Pollesch an der Volksbühne filmisch-theatralischen Profit schlugen. An mindestens zwanzig Produktionen wirkte Volker Spengler am Rosa-Luxemburg-Platz und im Prater mit, von Castorfs „Baumeister Solness“ bis zu René Polleschs „Tal der fliegenden Messer“.

Die hoheitsvolle, maximal absturzgefährdete Anmaßung, die er ausstrahlen konnte, die elefantöse Zartheit, entgleiste Fröhlichkeit, lauernde Verletzlichkeit, trotzige Herrschsucht oder triefäugige Melancholie – wo Volker Spengler war, war mehr als Theater, da war Zirkus im Sinne allerhöchster Künstlichkeit und dringlichster Menschlichkeit, Peinlichkeiten aller Art inbegriffen.

Dass eine so exzessive Persönlichkeit wie Volker Spengler privat gesundheitlich gefährdet sein mochte, gehörte als Hintergrundgedanke so zur Authentizität seiner Erscheinung und seiner Kunst, dass man selbstverständlich annahm, er würde im nächsten Jahr unter dem neuen Intendanten René Pollesch wieder an der Volksbühne zu sehen sein. Er wäre ja nicht der erste Darsteller jenseits der 80 auf diesen Brettern gewesen. Doch acht Tage vor seinem 81. Geburtstag ist Volker Spengler am Samstag in Berlin gestorben.

Es bleibt eine große Lücke und die auch künstlerische Gewissheit: Wer stört, lebt.

Trauerfeier von Jan Fedder in Hamburg

„Bei der Nummer 508 aus Johann Sebastian Bachs Werke-Variationen mussten auch so hartgesottene Kerle wie der hinter einer Sonnenbrille verschanzte Schauspieler Claude-Oliver Rudolph an sich halten …“

schreibt das Hamburger Abendblatt

Hans Albers-der blonde Rebell

Der Film „Hans Albers-der blonde Rebell“ nach der Original Idee von COR wird endlich als Co-Produktion vom NDR/RBB produziert.
Bis März wird an Originalschauplätzen gedreht.

In Memoriam

au, weh, au weh,

die Katz läuft weinend hoch die Elbchaussee

der Jan ist fort, an einem andren Ort

und fährt im Boot im Hafen ein,

dort mag er endlich glücklich sein

Doch Klaus, LI, der wartet schon

und zockt ihm sicher ab den Seemannslohn …

Stars und Sternchen beim Kurzfilmfestival

Das 7. Hagener Kurzfilmfestival“Eat my Shorts“ war ein voller Erfolg. Eine hochkarätige Jury mit den Schauspielern Claude-Oliver Rudolph, Roland Jankowsky,Horst Janson, Christine Neubauer, Jessica Ginkel, Bernd Herzsprung, Emma Drogunova und Regisseur Cengiz Akaygün sowie Hagens OB Erik O. Schulz verlieh erneut die Filmpreis-Trophäe ADAM sowie Urkunden und Preisgelder an junge Filmemacher. Als Ehrengäste konnte Festivalgründer Bernhard Steinkühler die Schauspieler Martin Semmelrogge, Uwe Fellensiek, Birge Schade, Uwe Rohde, Tom Barcal, Julius Weckauf und Anthony Arndt, Drehbuchautor Peter Zingler sowie Sachbuchautor Swen Kruse gewinnen. Weitere Fotos finden Sie unter stadtanzeiger-hagen.de/1259121.
Text: stadtanzeiger-hagen.de | Foto: Stephan Faber

Prewos Society-Countdown: John Glen, Claude-Oliver Rudolph und die Gala "Kleider machen Leute"

Impressionen der 7. Charity Party am 2.11.19 in Frankfurt

7. Charity Party am 2.11.19

Liebe Freunde, liebe Gäste, am Samstag den 2.11.2019 findet unsere 7. Charitiy Party statt. Der Erlös geht auch in diesem Jahr an die Kinderkrebshilfe Frankfurt am Main. Als besonderen Ehrengast freuen wir uns auf Claude-Oliver Rudolph.

My Way | Taunusstr. 26 | 60329 Frankfurt/M

www.myway-frankfurt.de

www.kinderkrebs-frankfurt.de

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COR im NDR Interview in "Der Ritze"
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Legende: Schauspieler Claude-Oliver Rudolph spielte zuletzt bei den Bad Hersfelder Festspielen.

"Begreife mit dem Körper"

Der Essener Kampfsporttrainer Alfons Pinders bietet gemeinsam mit dem Schauspieler Claude-Oliver Rudolph Selbstverteidigungskurse für
Frauen an. Ein Gespräch über #metoo, Alltagssexismus und Mut. 

Den Flyer gibt es hier als Download.

21. und 22. September 2019 ist Claude-Oliver Rudolph Stargast auf dem diesjährigen AstronomiCON in Kassel

Film- und Börsenfans sollten sich den 21. und 22. September 2019 ganz dick im Kalender anstreichen. Dann findet unter der Schirmherrschaft von Digi Dreams-Chef Oliver Krekel die diesjährige AstronomiCON in der Documenta-Halle in Kassel statt. Freuen könnt Ihr Euch wieder auf zahlreiche Stargäste, so hat aktuell niemand Geringerer als Claude-Oliver Rudolph seine feste Zusage gegeben, bekannt für solche Kaliber wie „Das Boot“ (1981), „James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug“ (1999) und „Rote Erde“(1983).

"Tal der Skorpione" Gespielt von der Deutschen Schauspieler- Urgewalt COR

movieblog.de

13. Juni 2019 James Bond "The World is Not Enough" mit COR auf VOX

Deadline Magazin-Kritik zu COR in Tal der Skorpione

„Einfach sagenhaft“

Ab 20. Juni 2019 im Kino "Tal der Skorpione"

Quelle: Busch Media Group

Claude-Oliver Rudolph Heute 31.5.2019 23:00 - 00:30 Uhr im ZDF "Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show"

In „Lass dich überwachen! Die PRISM IS A DANCER Show“ mit Jan Böhmermann werden die ahnungslosen Studio-Zuschauer zu den eigentlichen Stars der Sendung.

Ob Facebook-Profile, Instagram-Accounts oder längst vergessene Internet-Jugendsünden: Die Redaktion scannt im Vorfeld der Aufzeichnung von jedem Zuschauer die Social-Media-Aktivitäten und fördert sämtliche Peinlichkeiten zutage, um daraus ganz eigene Geschichten und Überraschungen zu entwickeln, die dann im Studio präsentiert werden.

Urteil zu "Tal der Skorpione" von der FSK

„Die explizit visualisierten und aufdringlich vertonten Tötungs- und Gewaltszenen vermitteln die Lust und Faszination am Töten, was sich besonders deutlich in der Übertötung der Opfer abbildet“.

Ab 20. Juni 2019 im Kino "Tal der Skorpione"

„In der Tat prasselt ein wahrer Bombenregen an Stars auf den Zuschauer ein.“
„Es scheint fast als hätte man die coolsten deutschen Schauspieler versammelt, um den ultimativen Film zu fertigen.“
„Einfach sagenhaft: COR als Brutalinski-Oberst mit Augenklappe!“

Battle Royale meets Deliverance. TAL DER SKORPIONE erzählt von einem gnadenlosen Spiel in der Wildnis, wo kriminelle Psychopathen gegeneinander ums Überleben kämpfen müssen. Urheber dieses Gladiatorenkampfes sind die größenwahnsinnigen Wissenschaftler Gebrüder Ribbeck, die aus den Genen des Siegers einen Übermenschen klonen wollen. Zufällig findet sich auch der Polizist Kamarowski TAL DER SKORPIONE wieder und ist gezwungen, den Kampf gegen seine bis an die Zähne bewaffneten Kontrahenten aufzunehmen.

20. Juni 2019 geplante Ausstrahlung auf VOX (Ausweichtermin 05. Juni 2019) "James Bond Serie mit Portrait COR"

12. Juni Paris – 15. Juni Stuttgart COR ist Moderator in Paris und Stuttgart bei der "Moët Chandon/Hennessy Gala 2019"

20. - 29. Mai 2019 "Soko Stuttgart ZDF"

16. / 17. Mai Dreh für Jan Boehmermann "Lass Dich überwachen" ZDF

11. April 2019 "Claude-Oliver Rudolph feat. Zokko Bandolero – Die Nacht der Rebellen"
Foto: Karin Wagner

iggi-cor

"Clash" Dreh Berlin

29. April - 2. Mai 2019 "James Bond Portrait Berlin"

11. April 2019 "Nacht der Rebellen Frankfurt Lion´s Club"

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Dreh "James Bond Special" VOX

23. März 2019 "Stars im Spiegel" RTL

30. November 2018 "Nacht der Rebellen"

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Auflistung der Clash Folgen

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